Das Apostolat in Zeiten des Coronavirus

01. September 2020
Quelle: fsspx.news

Nachrichten aus SSPX Asia

Liebe Freunde und Wohltäter,

Diese neueste Ausgabe von Apostle erscheint zu den (vielleicht) unberechenbarsten und seltsamsten Zeiten unseres Lebens. Wenn Sie vor einem Jahr gesagt hätten, dass auf der ganzen Welt Chaos, Verwirrung, Angst und Unordnung herrschen werde, so hätten wir über Ihre Vorhersage sicherlich gelacht!

Lassen wir die enormen Fragen und Theorien über die Ursprünge des Virus, die Verwirrung und alle ihre Folgen beiseite. Diese bizarre Wendung der Ereignisse erfordert eine ruhige und sorgfältige Abwägung der Tatsachen, Tatsachen, die bis zum Jüngsten Gericht vielleicht nie vollständig bekannt sein werden. Das ist jedoch ein Thema für eine andere Zeit und einen anderen Ort.

Was wir nicht für eine andere Zeit und einen anderen Ort beiseite legen können, ist die Reaktion der Geistlichen und Gläubigen auf diese gegenwärtige "Krise". Das ist die große Frage, die nach einer Antwort verlangt: "Was sollen wir tun?” Wir alle wachten eines Morgens auf, und die Kirchen waren geschlossen, die Messe war verboten, und die Sakramente standen den bedürftigen Seelen nicht zur Verfügung. Dann wurde in fast allen Ländern das schreckliche Prinzip verkündet: ”Öffentliches Gebet und Gottesdienst wird heute als eine unwesentliche Tätigkeit angesehen”. Was für eine schreckliche Situation! Wie konnten die lebensrettenden Wahrheiten und Gnaden, die Unser Herr Jesus Christus gegeben hat, einfach in eine Kategorie "unwesentlicher" Aktivitäten verbannt werden, als ob die Anbetung Gottes und die Rettung von Seelen dieselbe Art von Aktivitäten wäre wie Kneipen, Restaurants und Unterhaltungsstätten? Hier liegt der Kern des Problems – Gottesdienst wird von fast allen Regierungen als eine fakultative und individualistische Aktivität angesehen. Die Antwort auf diesen Irrtum kann nur in der Förderung des sozialen Königtums Christi gefunden werden.

Eine weitere Lektion, die wir aus diesen "Quarantänemaßnahmen" lernen können, ist die inhärente Schwäche unseres Apostolats. Wir haben einfach nicht genügend Berufungen aus unseren Kapellen in ganz Asien. Wir betreiben Priorate und Kapellen in mehr als 10 Ländern in Asien. Wir sind jedoch darauf angewiesen, dass viele ausländische Priester und Ordensleute in diesen Ländern arbeiten, ... und diese Ausländer tun dies gerne und werden dies so lange tun, wie Gott es will. Dennoch hat die jüngste Abriegelung ein Schlaglicht auf dieses schwache Glied in der Kette unseres Apostolats geworfen. Es bedarf einfach eines irrationalen Ausbruchs von Angst und Panik, um die Grenzen zu schließen und alle Ausländer zum Packen zu schicken ... und dadurch die einheimischen Gläubigen des heiligen Messopfers, der lebensrettenden Sakramente und des nährenden Katechismus der Glaubenswahrheiten zu berauben. Dieses jüngste Debakel hat eine wichtige Priorität deutlich gemacht, nämlich, dass unser gesamtes Apostolat für das Heil der Seelen verdorrt und stirbt, wenn Berufungen nicht gepflegt und gefördert werden. Oremus!

Deshalb, liebe Leserinnen und Leser, setzen Sie bitte Ihre großzügigen Gebete und die Unterstützung des Distrikts Asien fort. Lasst uns beten, dass Gott und seine heilige Mutter in den jungen

Männern und Frauen großzügige Seelen erwecke, damit sie ihr Leben dem Dienst Gottes und seiner Kirche widmen mögen, wie auch immer Er sich entscheidet. Großzügigkeit schafft Großzügigkeit,... das gilt sicherlich auf der Seite Gotte

P. Patrick Summers,

FSSPX Distriktoberer von Asien

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