Gott ist treu

08. Mai 2020
Quelle: fsspx.news

"Möge der Gott des Friedens selbst euch in allen Dingen heiligen, dass euer ganzer Geist, eure Seele und euer Körper schuldlos bewahrt werden mögen auf die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. Er ist treu, der euch gerufen hat, und er wird es auch tun". (1. Thess. 5.23-24)

Aufgrund der Größe des Distrikts Asien und der unzureichenden Anzahl von Priestern können mehrere Kapellen nur gelegentlich besucht werden. Haben diese Gläubigen weniger "Glück" als andere?

Hat Gott sie im Stich gelassen und vergessen? Vor kurzem hat sich ein tragisches Ereignis an einem Ort des Distrikts ereignet an dem die Messe nur einmal im Monat gelesen wird: Einer unserer Gläubigen starb plötzlich an einem Herzinfarkt. Ja, ein tragisches Ereignis, aber sehr tröstlich in seinen Umständen. Am Vorabend war die Sonntags-messe in einem gemieteten Saal von einem Priester der Bruderschaft St. Pius X. gehalten worden. Das Evangelium handelte vom Tod. Im Katechismus nach der Messe ging es zufällig um das Fegfeuer. Danach hatte einer der Gläubigen den Priester großzügig zum Abendessen und für die Nacht in sein Haus eingeladen.

Er hatte freundlicherweise darauf bestanden, den Koffer des Priesters in sein Schlafzimmer zu bringen. Am Morgen hatte der Priester einen Teil des Stundengebetes rezitiert, wie es die Mutter Kirche verlangt. Ohne Zweifel wendete der liebe Gott diese Gebete der Seele des Mannes zu, der nebenan wohnte und im Begriff war zu verscheiden. Beim Frühstück sagte der gute Gastgeber dem Priester, dass er nach dem Tod seiner sehr alten Mutter sein Haus renovieren und das Obergeschoss für eine dauerhaftere Kapelle der Bruderschaft nutzen wolle, und das Erdgeschoss für das Schlafzimmer eines Priesters, sein eigenes und des Priesters Büro.

Vor der Fahrt zum Flughafen bat der Herr den Pater seine Mutter zu segnen. Der Priester spendete ihr und auch diesem guten Mann seinen Segen. Dann bestiegen sie das Auto, um von einem anderen Gläubigen, der gerade angekommen war, gefahren zu werden. Der Pater war auf dem Vordersitz und der Herr auf dem Rücksitz. Während der Reise sprach er mit dem Pater über den Papst und einige Prophezeiungen, die sich auf die Krise der Kirche zu beziehen scheinen.

Er übergab dem Pater seinen finanziellen Beitrag für die Flugkosten und riet ihm, ein bestimmtes medizinisches Mittel zur Linderung einiger Körperschmerzen zu verwenden. Es folgte eine kurze Stille. Plötzlich beugte sich der Mann nach vorne, dann war er bewegungslos und bewusstlos: Er erlitt einen schweren Herzinfarkt. Als es möglich war, den Wagen anzuhalten, ging der Pater zum Rücksitz und versuchte unter sehr ungünstigen Bedingungen den armen Mann wiederzubel-eben, der innerhalb von Minuten vollständig zusammenbrach und seine Seele seinem Meister zurück-gab, bevor wir das nächste Krankenhaus erreichten. Der Priester erteilte ihm die sakramentale Absolu-tion und betete über ihn. Dieser plötzliche Tod war sicherlich ein tragisches Ereignis und ein ziemlicher Schock für die Gläubigen und Verwandten, ganz zu schweigen vom Priester und dem Fahrer.

Aber da dieser Gläubige nur einmal im Monat die gute Messe haben konnte – und er hatte die heilige Kommun-ion am Vorabend empfangen - welch unglaubliches Glück hatte er, einen Priester zum Zeitpunkt seines Ablebens an seiner Seite zu haben? Der liebe Gott lässt uns nicht im Stich. Er kam sicherlich "wie ein Dieb in der Nacht" (1. Thess. 5.2), ohne Vorwarnung, aber er wollte, dass der Gläubige in sehr guter Ver-fassung sterbe, nachdem er sich in den letzten Momenten seines Lebens um seinen Diener gekümmert und die Priesterbruderschaft unterstützt hatte. Lasst uns beten, dass dieser Gläubige bald aus dem Fegfeuer befreit werde, und lasst uns unser volles Vertrauen auf Gott setzen, der uns hilft, der trotz der

Krise in der Kirche die Schafe seiner Herde nicht im Stich lässt. Gott wird an Großzügigkeit nie über-troffen. "Gott liebt einen fröhlichen Geber. Und Gott ist fähig, jede Gnade in euch reichlich zu machen, dass ihr in allen Dingen volle Genüge habt und reich seid zu allen guten Werken" (2. Kor. 9.7-8).

+ Möge seine Seele und die Seelen der verstorbenen Gläubigen in Frieden ruhen +

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