Sri Lanka: Erste öffentliche Prozession zu Ehren Unserer Lieben Frau von Guadeloupe

Seit Einführung der täglichen Heiligen Messe im September 2017 hat sich das Apostolat der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Sri Lanka entfaltet und verzeichnet in der Sonntagsmesse einen Zuwachs von 30 auf 60 Gläubige.

 

Am Sonntag, den 16. Dezember, hat das Priorat von Negombo seine erste Prozession zu Ehren Unserer Lieben Frau von Guadeloupe, der Patronin unserer Kirche, veranstaltet. Über 200 Personen fanden sich an diesem Tag zur Messe und Prozession ein. Wie lässt sich diese für uns so ungewöhnliche Zahl erklären? Grund dafür ist Mundpropaganda.

Durch eine wundersame göttliche Fügung wird unsere Kirche zu einem Heiligtum, zu dem die Menschen pilgern und dort beten. Es heißt, Unsere Liebe Frau von Guadeloupe und die heilige Philomena gewähren an diesem Ort Gnaden. Ich darf sagen, dass Bruder Francis und ich diese erstaunlichen Berichte bezeugen können. Hier nun drei Beispiele aus der Liste der empfangenen Gnaden:

An einem Sonntagmittag sah ich vor der Kirchentür einen Mann, der betete. Die Türe war verschlossen, da wir fortfuhren. Ich sprach mit ihm, sagte ihm, dass es mir leid täte, aber wir weg müssten. Der Mann erwiderte: „Ich gehe auch. Ich wollte nur Unserer Lieben Frau danken, weil heute Morgen ein Wunder geschehen ist. Um acht Uhr kam ich in die Kirche und betete. Ich war sehr unzufrieden und verbittert, da ich seit 15 Jahren immer dieselbe Arbeit machte, ohne auch nur einmal befördert worden zu sein. Nachdem ich die Kirche verlassen hatte, erhielt ich noch am selben  Morgen einen Anruf von meinem Chef, der mir eine leitende Position anbot. Es ist ein wahres Wunder!“

 

Vor ein paar Monaten kam eine verzweifelte Frau zu uns. Ihr Mann war seit 35 Jahren schwerer Alkoholiker. Jeden Tag, sobald er betrunken war, schrie er alle an, wurde gewalttätig und verprügelte seine Frau. Die Frau hatte das die ganzen Jahre über ertragen. Trotz all ihrer Gebete und Kirchenbesuche blieb alles beim Alten. Auf Anraten einer Freundin kam sie her um hier zu beten. Ein paar Tage später rief sie an, um uns mitzuteilen, dass ihr Mann sich plötzlich gewandelt hatte. Er sagte ihr, dass er mit dem Trinken aufhören würde und entschuldigte sich für alles, was seine Familie wegen ihm hatte erleiden müssen.

Am 12. Dezember kam eine Frau, um eine Dankesmesse in Auftrag zu geben. Sie war eines Tages auf dem Weg in die Hauptstadt Colombo gewesen, als sie an unserer Kirche anhielt, um zu beten. Angesichts eines großen Problems war sie in Sorge. Nur zehn Minuten, nachdem sie die Kirche verlassen hatte, erhielt sie einen Anruf mit der Nachricht, dass ihr Problem gelöst war.

Unsere Liebe Frau von Guadeloupe ist wirklich wundervoll. Wenn Sie es nicht schon getan haben, dann wenden Sie sich an sie in all Ihren Schwierigkeiten. Sie werden staunen, was sie für Sie tun kann.